Running Wiki

A

Das ATS-SchnĂŒrsystem (All Terrain Strapping) ist ein von Luna Sandals entwickeltes SchnĂŒrsystem zum Binden moderner Huaraches. Ein 17 mm breites Nylonband, das an der Ferse elastisch ist und mit einer simplen Spannschnalle auf dem Spann fixiert wird, sorgt sogar unter Extrembedingungen (z. B. beim Trail Running und/oder Regen) fĂŒr einen absolut sicheren Sitz der Sandale. Dieses Schnellspannsystem ist außerdem die einfachste Methode, die Luna Sandals am Fuß zu fixieren. Noch mehr StabilitĂ€t kann man durch die zusĂ€tzliche Verwendung des Tech Straps erzielen, das jegliches Verrutschen des Fersenbands verhindert.

B

Amerikanischer Ultramarathon-LĂ€ufer, einer der Protagonisten des Bestsellers „Born to Run“, MitgrĂŒnder und Firmensprecher von Luna Sandals. Barefoot Ted lief einige Marathons barfuß und war dabei sogar schnell genug, um sich fĂŒr den Boston Marathon zu qualifizieren. Außerdem war er einer der Ersten, der die ursprĂŒnglich als Bootschuhe entwickelten FiveFingers von Vibram zum Laufen trug. Bei seiner Begegnung mit den RarĂĄmuri in Mexiko war er so fasziniert von deren Huaraches, dass er sich unbedingt ein eigenes Paar Laufsandalen herstellen wollte. Dies war die InitialzĂŒndung zur GrĂŒndung von Luna Sandals.

FĂŒr weitere Infos siehe: „Barefoot Ted: Der Bruce Wayne des Barfußlaufens

Bluetooth Low Energy (Bluetooth LE, BLE oder Bluetooth Smart) ist eine Teilspezifikation des Bluetooth 4.0 Standards. WÀhrend klassische Bluetooth-Verbindungen die Verbindung permanent aufrecht erhalten und Daten austauschen, ist die Kommunikation zwischen Bluetooth Low Energy GerÀten intelligent und damit besonders energiesparsam. Aus diesem Grund kommt die Technologie vor allem in Fitness-, Activity- und Healthtrackern zum Einsatz.

Der geringere Energiebedarf von Bluetooth Low Energy, gegenĂŒber dem klassischen Bluetooth, ist jedoch nicht nur der intelligenten Verbindungstechnik, sondern auch einer langsameren Verbindungsgeschwindigkeit geschuldet. Zur Übertragung grĂ¶ĂŸerer Datenmengen, ist diese Technik daher also ebenso ungeeignet wie z. B. zum Streamen von Musik.

Bluetooth Smart (Bluetooth Low Energy oder kurz BLE) ist eine Teilspezifikation des Bluetooth 4.0 Standards. WÀhrend klassische Bluetooth-Verbindungen die Verbindung permanent aufrecht erhalten und Daten austauschen, ist die Kommunikation zwischen Bluetooth Smart GerÀten intelligent und damit besonders energiesparsam. Aus diesem Grund kommt die Technologie vor allem in Fitness-, Activity- und Healthtrackern zum Einsatz.

Der geringere Energiebedarf von Bluetooth Smart, gegenĂŒber dem klassischen Bluetooth, ist jedoch nicht nur der intelligenten Verbindungstechnik, sondern auch einer langsameren Verbindungsgeschwindigkeit geschuldet. Zur Übertragung grĂ¶ĂŸerer Datenmengen, ist diese Technik daher also ebenso ungeeignet wie z. B. zum Streamen von Musik.

Bestseller-Buch des amerikanischen Journalisten Christopher McDougall aus dem Jahr 2009, das einen beachtlichen Einfluss auf die LĂ€uferwelt hatte/hat und den Hype um die Minimal/Natural Running Szene enorm befeuerte. Der vollstĂ€ndige Originaltitel lautet „Born to Run: A Hidden Tribe, Superathletes and the Greatest Race the World Has Never Seen“. GerĂŒchteweise wird schon seit geraumer Zeit an einer Verfilmung des Buches gearbeitet. Wie The Guardian im Januar 2015 meldete, soll Matthew McConaughey eine Hauptrolle ĂŒbernehmen.

Inhalt: Nachdem McDougall zahlreiche Verletzungen vom Laufen davongetragen hat, schickt er sich an, das RĂ€tsel zu lösen, warum unsere Vorfahren trotz primitiver AusrĂŒstung, schneller, weiter und vor allem verletzungsfrei laufen konnten. Auf der Suche nach Antworten, spricht McDougall mit zahlreichen Experten (Medizinern, Evolutionsbiologen und Laufcoaches), begibt sich auf eine spannende Reise durch die Sierra Madre Occidental und nimmt schließlich die Spur der legendĂ€ren RarĂĄmuri (Tarahumara) auf…

Quelle: McDougall, Christopher: Born to Run: A Hidden Tribe, Superathletes, and the Greatest Race the World Has Never Seen. Kindle Version. New York: Knopf Publishing Group, 2009.

Bei Zitaten oder Verweisen auf das Buch, ist grundsĂ€tzlich eine Textstellennummer angegeben. Dies hat den Grund, dass ich das Buch als kindle eBook gelesen habe und es aufgrund von verstellbaren SchriftgrĂ¶ĂŸen keine festen Seitenzahlen gibt/geben kann. Die Positionsangaben ermöglichen es, das entsprechende Zitat unabhĂ€ngig von den individuellen GerĂ€te-Einstellungen zu finden.

C

Caballo Blanco (Das weiße Pferd) war ein amerikanischer Ultrarunner, der durch das Buch „Born to Run“ zu grĂ¶ĂŸerer Bekanntheit gelangte. Ehe Caballo Blanco alias Micah True seinen Lebensmittelpunkt halbjĂ€hrlich in die Copper Canyons (im Nordwesten Mexikos) verlegte und zu einem sagenumwobenen Ultrarunner wurde, der sich sogar das Vertrauen der legendĂ€ren RarĂĄmuri verdiente, war er als Mittelgewichtsboxer unter dem Namen „Gypsy Cowboy“ bzw. Mike „True“ Hickman bekannt.

Im Jahre 2003 rief er den Copper Canyon Ultra Marathon ins Leben, um die RarĂĄmuri bei der Bewahrung ihrer (Lauf-)Kultur zu unterstĂŒtzen. Außerdem war er Christopher McDougalls Eintrittskarte in die Welt der RarĂĄmuri. Caballo Blanco wiederum gelang es, durch McDougalls Hilfe auch namhafte amerikanische Ultrarunner fĂŒr seinen ersten internationalen Copper Canyon Ultra Marathon zu gewinnen, der schließlich 2006 stattfand und von McDougall in einigen Publikationen und seinem Bestseller „Born to Run“ thematisiert wird. Micah True Ă€ußerte sich stets auch kritisch zum Buch, sagte, es enthalte zahlreiche Übertreibungen und empfand es außerdem teilweise als BĂŒrde, der Figur aus dem Buch gerecht werden zu mĂŒssen.

Am 27. MĂ€rz 2012 kehrte Caballo Blanco von einem Lauf im Gila National Forest nicht zurĂŒck. Mehrere Trupps, denen auch einige befreundete Ultrarunner angehörten, machten sich daraufhin auf die Suche nach Caballo, konnten vier Tage spĂ€ter jedoch nur noch seinen Leichnam bergen. Als Todesursache wird eine Erkrankung des Herzmuskels angenommen.

Amerikanischer Journalist (u. a. fĂŒr Men’s Health und The New York Time Magazine) und Autor des Bestsellers Born to Run.

Compression Tubes sind im Grunde KompressionsstrĂŒmpfe ohne Fuß. Es gibt sie sowohl fĂŒr die Oberschenkel, als auch fĂŒr die Waden.

E

Quelle: Jurek, Scott: Eat & Run: My Unlikely Journey to Ultramarathon Greatness. Kindle Version. Mariner Books, 2012.

Bei Zitaten oder Verweisen auf das Buch, ist grundsĂ€tzlich eine Textstellennummer angegeben. Dies hat den Grund, dass ich das Buch als kindle eBook gelesen habe und es aufgrund von verstellbaren SchriftgrĂ¶ĂŸen keine festen Seitenzahlen gibt/geben kann. Die Positionsangaben ermöglichen es, das entsprechende Zitat unabhĂ€ngig von den individuellen GerĂ€te-Einstellungen zu finden.

F

FiveFingers sind Zehenschuhe der italienischen Firma Vibram, die erstmals im Jahr 2005 auf den Markt kamen. Christopher McDougall zufolge wurden  die FiveFingers ursprĂŒnglich als Segelschuhe entwickelt. Demnach war es der amerikanische Ultramarathoner Barefoot Ted, der die Zehenschuhe erstmals zum Laufen nutzte und schließlich sogar der erste von Vibram gesponserte Athlet wurde. Heute gelten Vibram FiveFingers als Pionier der Barfußlaufbewegung.

 

G

Die Ghost-Run Funktion ist ein Feature der Runtastic PRO App. Sie erlaubt es, mit sich selbst in Wettstreit zu treten. Jeder absolvierte Lauf kann dabei als Richtschnur dienen. Per Audiofeedback wird man informiert, wie es im Wettstreit mit dem frĂŒheren Ich gerade steht. „Du fĂ€llst zurĂŒck“, „Du holst auf“, „Du hast deinen Gegner gerade ĂŒberholt“, „Dein Gegner fĂ€llt zurĂŒck, weiter so!“. Um die Funktion zu aktivieren, wĂ€hlt man einfach den gewĂŒnschten Lauf in der App unter „Verlauf“ aus, scrollt dann bis zum unteren Ende und klickt auf „AktivitĂ€t herausfordern“.

H

Traditionelle mexikanische Sandalen aus prĂ€kulumbischer Zeit. UrsprĂŒnglich wurden die Sandalen komplett aus Leder gefertigt. Seit den 1930er Jahren wird vermehrt das Gummi von alten Autoreifen fĂŒr die Sohle verwendet. Auch die legendĂ€ren RarĂĄmuri basteln sich ihre Huaraches mittlerweile hĂ€ufig aus einer dĂŒnnen Gummisohle, die sie mittels Lederriemen oder BĂ€ndern am Fuß fixieren. Problemlos können die RarĂĄmuri in diesen Sandalen mehrere hundert Kilometer am StĂŒck zurĂŒcklegen. Inzwischen erfreuen sich die Huaraches (sowohl in modernen als auch in traditionellen AusprĂ€gungen) auch in LĂ€uferkreisen einer weltweit wachsenden Beliebtheit.

J

Traditionelle japanische Fußbekleidung, fĂŒr die die Abtrennung der großen Zehe von den ĂŒbrigen Zehen charakteristisch ist. Jika-tabi werden hĂ€ufig von Bauarbeitern, Bauern, GĂ€rtnern und Rikscha-Ziehern getragen. Die gesplittete Gummisohle sorgt nicht nur fĂŒr einen guten Halt auf dem Untergrund, sondern erlaubt es dem TrĂ€ger darĂŒber hinaus, die Jika-tabi wie ein zweites Paar HĂ€nde beim Klettern an Seilen und GerĂŒsten zu nutzen. Auch in verschiedenen japanischen Kampfsportarten ist das Tragen der Jika-tabi ĂŒblich.

L

LIVE Tracking ist eine Funktion der Runtastic PRO App, bei der andere die Laufroute via GPS-Signal live mitverfolgen und akustische Anfeuerungen („Cheers“) senden können. Damit das Signal auch Nicht-Nutzer von Runtastic verfolgen können, kann man automatisch via App einen Link zur AktivitĂ€t ĂŒber Facebook und/oder Twitter teilen. Und schon sind alle Freunde ĂŒber die AktivitĂ€t im Bilde und können auch mit „Likes“ Anfeuerungen senden.

Sandalenhersteller aus Seattle. Barefoot Ted ist MitbegrĂŒnder und Firmensprecher. Luna Sandals stellt alle Huaraches in Handarbeit her und verschickt diese in die ganze Welt. Mittlerweile existiert auch ein europĂ€ischer Ableger mit Sitz in MĂŒnchen namens Luna Sandals Europe GmbH, der fĂŒr den Vertrieb der Sandalen in diversen europĂ€ischen LĂ€ndern zustĂ€ndig ist. Die entsprechenden LĂ€nder werden nicht mehr vom US-Shop beliefert.

M

Das MGT-Fußbett (Monkey Grip Technology) ist ein von Luna Sandals entwickeltes Fußbett. Dabei handelt es sich um eine rutschfeste, leicht geriffelte GummioberflĂ€che mit Wabenstruktur, die selbst bei NĂ€sse noch besten Halt bietet.

N

Als Natural Running bezeichnet man die ursprĂŒngliche oder natĂŒrliche (Barfuß-)Lauftechnik. Es bedeutet, so zu laufen, wie es die Natur fĂŒr den Menschen vorgesehen hat. HĂ€ufig wird Natural Running auch mit dem Barfußlaufen gleichgesetzt, wobei sich die spezielle Lauftechnik theoretisch auch beim Tragen von Fußbekleidung anwenden lĂ€sst.

Wesentliches Element der Lauftechnik ist das Auftreten mit dem Fußballen. Da dieser von Natur aus in der Lage ist, die beim Auftreten entstehenden KrĂ€fte abzufedern, ist jede SchuhdĂ€mpfung obsolet. Die KrĂ€ftigung der Fußmuskulatur und des Fußgewölbes, die durch die Barfuß-Lauftechnik erreicht wird, kann Verletzungen vorbeugen und den LĂ€ufer letztendlich sogar schneller machen. Wissenschaftliche Studien belegen dies. Natural Running gilt als der Trend im Laufsport schlechthin.

P

Die Pace ist der wichtigste Durchschnittswert im Laufsport und gibt Auskunft darĂŒber, wie viel Zeit ein LĂ€ufer benötigt (hat), um eine gewisse Distanz zurĂŒckzulegen. Die Maßeinheit ist min/km. Somit ist die Pace der Kehrwert der Geschwindigkeit. Eine Pace von 4 min/km entspricht also beispielsweise einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15 km/h.

Als Pacer oder Tempomacher (auch ZuglĂ€ufer oder Schrittmacher) bezeichnet man ganz allgemein jene LĂ€ufer, die bei Mittel- und LangstreckenlĂ€ufen speziell zu Beginn des Rennens fĂŒr ein hohes Tempo sorgen. Auf diese Weise legen die Pacer oft die Grundlage fĂŒr Bestzeiten anderer LĂ€ufer. Bei großen LĂ€ufen werden Pacer daher hĂ€ufig vom Veranstalter gezielt eingesetzt und bezahlt. Nicht selten steigen die Tempomacher nach getaner Arbeit – also dann, wenn sie den SpitzenlĂ€ufern nicht mehr von Nutzen sind –  aus dem Rennen aus.

Die PECH-Regel ist ein leicht zu merkender Leitfaden zur Erstversorgung von Muskelverletzungen:

  • Pause
  • Eis
  • Compression
  • Hochlagern

FĂŒr weitere Infos zum Thema siehe: „Muskelverletzungen: Ursache und Behandlung“

R

Ein Wettkampfspiel der RarĂĄmuri, bei dem zwei Teams (bzw. Dörfer) mit je drei bis acht Spielern gegeneinander antreten. Ziel ist es, einen etwa baseballgroßen Holzball mittels Fußtritten ĂŒber eine vorher festgelegte Distanz ins Ziel zu bringen. Oft findet der Wettkampf zwischen Dörfern nach langen gemeinsamen PartynĂ€chten statt, bei denen viel Bier fließt und Wetten auf das anstehende Match abgeschlossen werden. Das eigentliche Spiel kann einige Stunden oder gar Tage lang andauern, je nachdem, was im Vorfeld vereinbart wurde. Da man vor dem Spiel unmöglich wissen könne, wie schwer es wird, wie es ausgeht oder wie lange es dauert, nennen die RarĂĄmuri das RarĂĄjipari auch das Spiel des Lebens (Vgl. McDougall, Christopher: Born to Run, Pos. 705 ff).

Eine indigene Volksgruppe, die im Nordwesten Mexikos beheimatet ist. In der Literatur werden sie zumeist als Tarahumara (Indianer) bezeichnet. Sie selbst nennen sich jedoch RarĂĄmuri, was so viel bedeutet wie: jene, die schnell laufen oder das Laufvolk. Die RarĂĄmuri gelten als die besten LangstreckenlĂ€ufer der Welt. Es wird gar berichtet, dass ein RarĂĄmuri mal 700 km in nur 48 Stunden gelaufen sei. Als gesichert gilt zumindest, dass einige RarĂĄmuri problemlos ĂŒber 300 Kilometer am StĂŒck zurĂŒcklegen können (Vgl. McDougall, Christopher: Born to Run, Pos. 232).

Das Laufen ist fĂŒr die RarĂĄmuri mehr als bloß ein Mittel zum Zweck, es ist Teil ihrer Kultur und wird als solches regelrecht zelebriert, z. B. in dem Wettkampfspiel RarĂĄjipari. Wie viele indigene Völker, sind auch die RarĂĄmuri und ihre Kultur bedroht, da sowohl die mexikanische Regierung, als auch Drogenkartelle massiv in ihren Lebensraum vordringen.

S

Amerikanischer Ultrarunner und Ausnahmeathlet. Jurek hat zahlreiche der berĂŒhmtesten und hĂ€rtesten Ultramarathons der Welt gewonnen. Unter anderem den Badwater Ultramarathon (217,26 km), das Hardrock Hundred Mile Endurance Race, 7x in Folge den Western States 100 Mile Endurance Run sowie 3x in Folge den Spartathlon (246 km von Athen nach Sparta). DarĂŒber hinaus hĂ€lt er den US-Rekord fĂŒr die meisten gelaufenen Kilometer in 24 Stunden. Er lief innerhalb eines Tages unglaubliche 266,01 Kilometer, das entspricht einer Distanz von mehr als sechs Marathons.

Einem breiten Publikum wurde Jurek durch Christopher McDougalls Bestseller „Born to Run“ bekannt. Er war Teil der Gruppe amerikanischer Ultramarathoner, die 2006 beim ersten internationalen Copper Canyon Ultramarathon gegen die legendĂ€ren RarĂĄmuri antrat. Er beendete das Rennen als Zweiter. Ein Jahr spĂ€ter kehrte er zurĂŒck und gewann. Jurek gilt als ausgemachter Sportsmann, der zum Teil noch mehrere Stunden nach seinem Zieleinlauf an der Ziellinie ausharrt, um die anderen LĂ€ufer anzufeuern und ihnen zu ihrer Leistung zu gratulieren.

Im Jahr 2012 veröffentlichte Jurek seine Autobiographie „Eat & Run – My Unlikely Journey to Ultramarathon Greatness“, mit der er Einblicke in seine persönliche und sportliche Entwicklung sowie seinen veganen Lebensstil gibt. Da Jurek eine gewisse Leidenschaft fĂŒr ErnĂ€hrung im Allgemeinen und fĂŒr das Kochen im Speziellen pflegt, schließt jedes Buchkapitel mit einem veganen Lieblingsrezept vom Hobbykoch Scott Jurek.

Als Smart Notifications bezeichnet man Benachrichtigungen von Apps, die vom Smartphone an mit diesem verbundene PeripheriegerĂ€te (z. B. Sportuhren oder Activity-Tracker) weitergeleitet werden. Diese PeripheriegerĂ€te informieren den Nutzer dann mittels optischen, akustischen und/oder haptischen Signalen ĂŒber den Eingang einer solchen Benachrichtigung/Information. Dabei kann es sich z. B. um eingehende Mails, Textnachrichten (SMS) und Anrufe, aber auch um KalendereintrĂ€ge, Erinnerungen oder News von News-Apps usw. handeln. Bei vielen GerĂ€ten ist auch eine kurze Vorschau (Teaser) der entsprechenden Benachrichtigung verfĂŒgbar. Da ein vollstĂ€ndiges Lesen oder gar eine Reaktion auf die Benachrichtigung mit den PeripheriegerĂ€ten i. d. R. nicht möglich ist, bezeichnet man Smart Notifications auch als rudimentĂ€re Smartwatch-Funktion.

Höhenunterschied einer Schuhsohle zwischen Vorfuß- und Fersenbereich. Bei klassischen Laufschuhen ist der Fersenversatz hĂ€ufig besonders hoch, da die Hersteller im Mittelfuß- und Fersenbereich aufwĂ€ndige DĂ€mpfungen in die Sohle integrieren. Als Faustregel gilt, je geringer die Sprengung, desto eher „erzieht“ der Schuh den LĂ€ufer zum natĂŒrlichen Laufstil. Eine Sprengung von 0 mm bezeichnet man auch als zero-drop.

Als Supination wird die AuswĂ€rtsdrehung bzw. AuswĂ€rtskantung des Fußes bezeichnet, d. h. eine Senkung der Fußaußenseite bei gleichzeitiger Hebung der Innenseite. Im Laufbereich versteht man unter Supination (auch Unterpronation), dass der Fuß nach dem Aufsetzen ĂŒber die Außenseite abgerollt wird.

T

Eine indigene Volksgruppe aus dem Nordwesten Mexikos, die sich selbst Raråmuri (jene, die schnell laufen) nennt. Sie gelten als die besten LangstreckenlÀufer der Welt. Es wird gar berichtet, dass ein Raråmuri mal 700 km in nur 48 Stunden gelaufen sei (Vgl. McDougall, Christopher: Born to Run, Pos. 232).

Das Tech Strap ist ein simples Klettverschlussband von Luna Sandals, das mit dem Fersenband verbunden und dann oben auf dem Fuß verschlossen wird. Es verhindert ein Verrutschen des Fersenbandes und sorgt so fĂŒr noch mehr StabilitĂ€t. Obwohl die Nutzung des Tech Straps (wenn ĂŒberhaupt) lediglich im technisch anspruchsvollem GelĂ€nde sinnvoll erscheint, stattet Luna Sandals mittlerweile selbst Straßen-/Freizeitsandalen mit Tech Straps aus.

GrundsĂ€tzlich lĂ€sst sich das Laufen abseits asphaltierter Wege als Trail Running bezeichnen. In der Regel ist damit jedoch das Laufen im unwegsamen GelĂ€nde mit starken Steigungen und GefĂ€llen gemeint. Solche Tracks/Pfade stellen zumeist höchste Anforderungen an die AusrĂŒstung und die FĂ€higkeiten des LĂ€ufers.

U

Als Pronation wird die EinwĂ€rtsdrehung bzw. EinwĂ€rtskantung des Fußes bezeichnet, d. h. eine Senkung der Fußinnenseite bei gleichzeitiger Hebung der Außenseite. Unter Überpronation versteht man im Laufbereich, dass der Fuß nach dem Aufsetzen zu stark ĂŒber die Innenseite abgerollt wird.

LĂ€ufe, die die klassische Marathondistanz von 42,195 km ĂŒbersteigen. Nicht unĂŒblich sind dabei auch hĂ€rtere Bedingungen, wie extreme Steigungen oder unwegsames GelĂ€nde. Außerdem steht beim Ultramarathon die sportliche Herausforderung und das Prestige im Vordergrund. Aus diesem Grund werden hĂ€ufig auch keine oder relativ geringe SiegprĂ€mien ausgelobt. Als einer der hĂ€rtesten Ultramarathons der Welt gilt der Badwater Ultramarathon mit einer Distanz von 135 Meilen (217 km) und einem kumulativen Höhenanstieg von 4000 Metern. DarĂŒber hinaus machen den LĂ€ufern Temperaturen von z. T. ĂŒber 50 Grad zu schaffen.